Wenn ein Gespräch nicht reicht
Manchmal steht nicht nur ein einzelnes Trennungsgespräch an. Manchmal ist es eine Restrukturierung, ein Führungswechsel oder ein Prozess, der professionelle Begleitung braucht – für alle Beteiligten.
In solchen Situationen begleite ich Unternehmen und HR-Verantwortliche mit Outplacement-Beratung, Führungssparring und Nachfolgeplanung. Diskret, erfahren und mit dem Ziel, dass alle Beteiligten gestärkt aus dem Prozess hervorgehen.
Steht in Ihrem Unternehmen mehr als ein Gespräch an? Ich begleite Unternehmen bei Trennungsprozessen, Führungssparring und Nachfolgeplanung. Vertrauliches Erstgespräch: pedolin@avoris.li
Ein Kündigungsgespräch ist kein Ablaufprotokoll. Es ist ein menschlicher Moment und der entscheidet sich lange vor dem ersten Satz.
Die meisten Führungskräfte, die auf ein Trennungsgespräch zugehen, haben sich gut vorbereitet. Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie haben die Fakten geprüft. Sie wissen, was sie sagen müssen. Was sie nicht wissen: Wie sie reagieren, wenn das Gegenüber schweigt. Wenn Tränen kommen. Wenn Wut aufsteigt.
Genau in diesem Moment entscheidet sich, ob das Gespräch professionell bleibt oder ob es Narben hinterlässt. Beim Gegenüber. Und manchmal auch bei der Führungskraft selbst.
Der blinde Fleck: die eigene Haltung
In meiner Arbeit mit Führungskräften und HR-Verantwortlichen erlebe ich es regelmässig: Die grösste Unsicherheit liegt nicht im Inhalt des Gesprächs, sie liegt in der inneren Verfassung der Person, die es führt.
Fragen wie „Trage ich diese Entscheidung wirklich mit?“ oder „Was tue ich, wenn mein Gegenüber weint?“ werden selten gestellt, obwohl sie den Verlauf des Gesprächs massgeblich beeinflussen. Wer innerlich unvorbereitet in ein Kündigungsgespräch geht, riskiert genau das, was er vermeiden will: Unsicherheit, die auf das Gegenüber übergeht. Formulierungen, die verletzen. Momente, die nachwirken.
Warum schriftliche Reflexion wirkt
Schreiben verlangsamt das Denken. Es zwingt zur Klarheit. Wer sich vor einem schwierigen Gespräch die Zeit nimmt, fünf einfache Fragen schriftlich zu beantworten, geht mit einer anderen inneren Stabilität in den Raum.
Nicht weil er mehr weiss. Sondern weil er sich selbst besser kennt.
Genau dafür habe ich das Reflexionsblatt „Bin ich bereit?“ entwickelt.
Es führt in 10–15 Minuten durch fünf Fragen zur eigenen Haltung, zu den persönlichen Schwierigkeiten im Gespräch und zur zentralen Botschaft. Kostenlos. Ohne Anmeldung.
Kostenloser Download: Reflexionsblatt «Bin ich bereit?»

